Grusswort von Herrn Stadtrat Markus Frank, Schirmherr der Initiative Frankfurt Schockt

Unsere Frankfurter Feuerwehr und die in Frankfurt am Main agierenden Rettungsdienste sind in Infrastruktur und Ausbildung hervorragend aufgestellt und den besonderen Herausforderungen unserer Metropole gewachsen. Sicherheit und schnelle Hilfe im Notfall entsteht jedoch nicht alleine durch solche Organisationen. Einen wesentlichen Beitrag für eine sichere Gesellschaft leisten die Menschen selbst. In Ergänzung unserer professionellen Rettungs- und Hilfskräfte ist auch Ihr aktiver Beitrag notwendig, Ihre persönliche Kompetenz gefragt, in Notfällen richtig zu handeln. Die Soforthilfe beim plötzlichen Herzversagen ist eine dieser Kompetenzen.

Rund 100.000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr an plötzlichem Herztod, alleine im Großraum Frankfurt am Main trifft es jährlich über 1.000 Menschen. Überall und jederzeit kann es passieren: Ein Freund, ein Nachbar oder ein unbekannter Passant erleidet vor unseren Augen einen akuten Herzanfall. Plötzlich liegt das Leben eines anderen Menschen in unserer Hand. Doch viele Menschen wissen nicht, wie man sich in einer solchen Situation verhält. Das können wir ändern!

FRANKFURT SCHOCKT hat sich zum Ziel gesetzt, die Soforthilfe bei plötzlichem Herzversagen zu verbessern. Im Zentrum der Initiative des ASB Frankfurt steht eine Datenbank, in der alle im Großraum Frankfurt am Main verfügbaren Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) aufgelistet und ihre Standorte auf einem Stadtplan markiert sind.

Diese Datenbank kann man über die Homepage www.frankfurt-schockt.de einsehen oder sich diese Notfall-App auf das Smartphone herunterladen. Die App zeigt den eigenen Standort sowie den Standort des nächsten Defibrillators (AED-Gerät) per GPS-Daten an. Im Notfall kann über die App außerdem direkt ein Notruf ausgelöst werden.

Aber auch bevor ein Ernstfall eintritt, ist die App nützlich. Sie bietet eine anschauliche kurze Erläuterung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen im Herznotfall. Die App ermöglicht damit dem Nutzer, seine Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen, um im Notfall mit mehr Sicherheit zu handeln.

Unser Rettungsdienst in Frankfurt ist sehr schnell, aber die ersten Minuten bis der Rettungsdienst vor Ort ist sind häufig entscheidend! Nur durch schnelles und überlegtes Handeln, die Wahl des Notrufs unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112 und eine sofortige Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen, in Form von Herzdruckmassage und Atemspende, die idealerweise durch den Einsatz eines in der Nähe befindlichen Automatisierten Externen Defibrillators (AED) ergänzt werden, ist ein Überleben ohne Folgeschäden möglich.

Auf der Homepage und in der App FRANKFURT SCHOCKT finden Sie dazu viele Informationen und Hintergründe. Machen Sie sich schlau!

Gerne habe ich für dieses Projekt die Schirmherrschaft übernommen und hoffe, dass wir möglichst viele Menschen erreichen und sensibilisieren. 

FRANKFURT SCHOCKT – Einfach Leben retten. Machen Sie mit!

Ihr

Stadtrat Markus Frank

Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main

Die offizielle Kennzeichnung für AED-Geräte (Defis)

Dieses Zeichen weist auf einen öffentlich zugänglichen Defibrillator hin.

Wenn Sie AED-Geräte im Großraum Frankfurt sehen, die noch nicht bei FRANKFURT SCHOCKT registriert sind, würden wir uns sehr über eine kurze Mitteilung unter info(at)frankfurt-schockt.de freuen.
Alternativ können Sie das AED-Gerät hier online melden.

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