Grußwort des leitenden Arztes der Fraport AG Dr. Walter Gaber

Weltweite Untersuchungen haben klar gezeigt, dass Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand durch Kammertachykardien oder Kammerflimmern nur mit Hilfe rascher und gezielter Maßnahmen eine wirkliche gute Chance haben, einen solchen Vorfall zu überleben. Unentschlossenheit, Zögern, Ratlosigkeit oder „therapeutische Passivität“ führen in solchen Fällen unweigerlich zum Tod eines Patienten. Eine Verbesserung der schlechten Überlebensraten reanimierter Patienten durch Einbeziehung von Laien ist möglich, dies belegen auch eindeutig die Ergebnisse unseres Projektes "Frühdefibrillation am Frankfurter Flughafen".

Im Jahr 2003 starteten wir am Flughafen Frankfurt (mit jährlich knapp 60 Mio. Fluggästen und einem mit etwa einer Kleinstadt vergleichbarem Notfallaufkommen) in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. und der Unfallkasse Hessen unser Projekt und integrierten zunächst 16 öffentlich zugängliche Defibrillatoren in unser Notfallversorgungskonzept. Aufgrund der signifikanten Verbesserung der Überlebensrate von Herznotfallopfern auf 57% der Fälle wurde die Anzahl der AED-Geräte am Flughafen bis heute sukzessive auf 84 Geräte aufgestockt.

Ein flächendeckendes Defibrillatoren-Netz für den Großraum Frankfurt am Main zu initiieren ist als lebensrettendes Projekt zu befürworten und ich gratuliere dem ASB-Team, der Stadt Frankfurt und ihren Bürgern ganz herzlich zum Start der Frankfurt SCHOCKT- App und wünsche viel Erfolg!

Ihr

Dr. med. Walter Gaber

Leitender Arzt, Fraport AG

Die offizielle Kennzeichnung für AED-Geräte (Defis)

Dieses Zeichen weist auf einen öffentlich zugänglichen Defibrillator hin.

Wenn Sie AED-Geräte im Großraum Frankfurt sehen, die noch nicht bei FRANKFURT SCHOCKT registriert sind, würden wir uns sehr über eine kurze Mitteilung unter info(at)frankfurt-schockt.de freuen.
Alternativ können Sie das AED-Gerät hier online melden.

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